FASCHINGSGAUDI IM SENIORENCLUB ST. FRANZISKUS

Vor kurzen fand im Franziskus-Saal der katholischen Franziskuskirche in Schwarzenbach an der Saale der Seniorenfasching des Seniorenclubs St. Franziskus statt. Ein interessantes und buntes Programm gestaltete den Seniorinnen und Senioren eine gesellige und  amüsante Faschingsgaudi. Vor allen die lustigen Ausführungen von Monika Rosa, Monika Vogt und Franz Walther aber auch die spontan vorgetragenen Witze  von den anwesenden Gästen sorgten für wahre Lachsalven bei den Senioren. Für das leibliche Wohl der Gäste war mit Kaffee oder Tee, schmackhaften Faschingskrapfen und im späteren Verlaufe des Nachmittags mit einer  wohlschmeckenden Bowle, serviert vom Helferkreis des Seniorenclubs, bestens gesorgt. Auch die gemeinsam gesungenen Lieder, die von Pfarrer i.R. Hans Schinhammer auf der Mundharmonika begleitet worden sind, kamen bei den Anwesenden gut an und wurden mit Applaus belohnt. Seinen Abschluss fand die Faschingsgaudi in der obligatorischen Geburtstagsrunde und einem Wortgottesdienst der von Franz Walter  in der St. Franziskuskirche gehalten worden ist. Die Predigt gestaltete Walther passend zum erlebten Faschingsnachmittag als gereimte Büttenrede. 


In Faschingsstimmung stellte sich ein Teil der Senioren zu einem gemeinsamen
               Foto zusammen.

Foto: Norbert Fuchs

GESUNDER SCHLAF IM ALTER

Beim ersten Treffen des Seniorenclubs St. Franziskus im neuen Jahr ging es um das Thema „Gesunder Schlaf im Alter“. Als Referentin an diesem Nachmittag konnte Frau Katrin Brunner von der Schwarzenbacher Saaleapotheke gewonnen werden. Ihr monatliches Treffen begannen die Damen und Herren mit dem obligatorischen Kaffeetrinken diesmal allerdings mit herzhaften Wurst- und Käsebroten. Nach dieser kleinen Stärkung wurde die Referentin von Ruth Gorzel, Mitglied des Organisationsteams des Seniorenclubs, auf das Herzlichste begrüßt. Zu Beginn ihrer Ausführungen gab Katrin  Brunner den Seniorinnen und Senioren einige Ratschläge für einen gesunden Schlaf. Auf einem Informationsschreiben an die Senioren waren unter anderem folgende 
Ratschläge zu lesen: Stehen sie jeden Tag um dieselbe Zeit auf um eine gewisse Tagesstrukturierung zu erreichen. Gehen sie nur schlafen, wenn sie wirklich müde und schläfrig sind. Tagsüber möglichst nicht schlafen, wenn doch, dann maximal 20 Minuten und das vor 15 Uhr. Üben sie entspannúngsfördernde Schlafrituale vor dem Zubettgehen durch. Manche Personen trinken dazu vor dem Schlafengehen einen Tee oder ein Glas Milch mit Honig oder machen einen Abendspaziergang. Das Hören einer Entspannungs- CD oder der Genuss von Fuß- und Handbäder können ebenso wie  Handwickel mit Ölauflagen oder der Gebrauch eines Kopfkissensprays mit einem angenehmen Gruch einen gesunden Schlaf bewirken. Aber auch gezielte Atemübungen und das Lesen eines Buches können das Gleiche bewirken. Treiben sie wenn möglich regelmäßig Sport und nehmen sie in den 4 Stunden vor dem Zubettgehen keine koffeinhaltigen Getränke oder Medikamente ein. Rauchen sie nicht kurz vor dem Schlafen und reduzieren sie ihren Alkoholkonsum oder verzichten sie im Fall von Schlafstörungen ganz darauf. Körperliche sowie geistige Anstrengungen sollten sie abends allmählich verringern und meiden sie Schlaftabletten oder gehen sie vorsichtig damit um. Für den Bereich „Ernährung“ hatte die Referentin auch einige Tipps parat. Die Seniorinnen und Senioren verfolgten die Ausführungen von Katrin Brunner mit großem Interesse denn das Thema „Gesunder Schlaf im Alter“ ist für viele, sei es ein persönliches Problem oder betrifft es ein Familienmitglied, ein permanenter Diskussionsfaden. Nach den Ausführungen von Katrin Brunner überreichte Ruth Gorzel eine kleine Aufmerksamkeit für das Zeitengagement der Referentin für den Seniorenclub St. Franziskus. Im weiteren Verlauf des Spätnachmittags schloss die beliebte Geburtstagsrunde den Nachmittag ab und die Senioren feierten in der St. Franziskuskirche einen gemeinsamen Gottesdienst, der von Pfarrer Dieter G. Jung gehalten worden ist.

Interessiert und gespannt verfolgten die Seniorinnen und Senioren die Ausführungen von Katrin Brunner von der Schwarzenbacher Saaleapotheke.

Foto: Norbert Fuchs

SCHWARZENBACHER STERNSINGER ERSINGEN RUND 12 500 EURO FÜR VERSCHIEDENE HILFSPROJEKTE

Aufgeteilt in mehreren Gruppen zogen auch in diesem Jahr Kinder und Jugendliche, verkleidet als Königinnen und Könige, mit ihren erwachsenen Begleitern an zwei Tagen durch die Straßen von Schwarzenbach und den eingemeindeten Ortsteilen. Sie kündeten in Liedern und Sprüchen von der Geburt Jesu und auf Wunsch schrieben sie mit Kreide oder mit Aufklebern den alten Segenswunsch 20*C+M+B*20 an die Türen der Häuser. Dieser Segenswunsch heißt: Christus Mansionem Benedikat – Christus segne diese Wohnung. Die Sternsinger-Aktion 2020 stand in diesem Jahr unter dem Motto: „“Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“.  Auch in diesem Jahr prägte der ökumenische Gedanke die Sternsingeraktion der kath. Gemeinde St. Franziskus. Von den vielen Sternsingern kamen viele Buben und Mädels aus der evangelischen Kirchengemeinde. Auf ihrem Weg wurden die einzelnen Sternsingergruppen in zahlreichen Familien zum Mittagessen, Kaffeetrinken oder einfach nur zum Ausruhen oder Aufwärmen eingeladen. Weiterhin waren viele fleißige Helfer tätig, die im Hintergrund für ein gutes Gelingen der Aktion  sorgten. An den Abenden trafen sich dann alle Gruppen zu einem gemeinsamen Abendessen im Franziskus-Saal der St. Franziskuskirche. Bis alle Teilnehmer eingetroffen waren, wurden an den einzelnen Tischen lebhaft Erlebnisse des vergangenen Tages ausgetauscht. Nach dem gemeinsamen Abendessen am zweiten Tag stand auch das vorläufige Sammelergebnis fest: Rund 12 500  Euro, davon kamen 500 Euro vom Schwarzenbacher Kleiderbasar, der sich jedes Jahr an wohltätigen Aktionen beteiligt.

Foto: Hermann Knoblich

Nach einer ökumenischen Aussendungsfeier am ersten Sternsinger- Aktionstag, die von Gemeindereferentin Barbara Riedel für die Katholische Pfarrgemeinde St. Franziskus und von Pfarrerin Annett Treuner für die Evangelische Kirchengemeinde durchgeführt  worden ist, stellten sich die Sternsinger vor der Katholischen St. Franziskuskirche zu einem farbenfrohen Erinnerungsfoto.

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FAMILIEN- UND JUGENDGOTTESDIENST IN ST. FRANZISKUS

Am 3. Adventssonntag fand in der gut besuchten kath. St. Franziskus-Kirche in Schwarzenbach an der Saale ein Familien- und Jugendgottesdienst statt. Schon beim Betreten der Kirche machte ein großes Transparent an der Wand hinter dem Altar mit der Aufschrift „Advent für alle“ auf eine gewisse Ungerechtigkeit aufmerksam.  Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßten die Jugendlichen persönlich mit Handschlag die Gottesdienstbesucher. „Schön,  dass sie heute auch da sind“ mit diesen Worten wurden  einige Besucher willkommen geheißen. Doch der Begrüßende selektierte seine Gäste anscheinend recht genau denn der nächste bekam die Abneigung seines Gegenübers deutlich zu spüren. „Sie werde ich nicht begrüßen“ meinte der unfreundliche Zeitgenosse zu dem geschockten Kirchenbesucher. Und jetzt wurde auch der Inhalt des Jugendgottesdienstes deutlich: Die jungen Darsteller wählten das sogenannte  Schubladendenken vieler Mitmenschen das schon in den Schulen ein lästiges Thema ist. „Trägst du Markenklamotten dann bist du jemand“ – eine Ansicht, die für manche Schüler zur Belastung wird. Stecken wir Mitmenschen nicht selten in eine bestimmte Schublade? In eine Schublade, wo sie nicht hin gehören nur weil sie anders sind als wir. Menschen die anders denken als wir, Menschen die eben aus bestimmten Gründen anders sind als wir. Die Jugendlichen sprachen auch die Ungleichbehandlung  zwischen Mann und Frau an. Warum verdient eine Frau bei gleicher Beschäftigung weniger als ein Mann? Warum sind manche Berufe für Frauen nicht zugänglich? Neben der Ungleichbehandlung  zwischen Mann und Frau und dem Markenklamottenproblem zeigten die Jugendlichen noch weitere „Schubläden“ auf in die  wir gerne Menschen stecken nur weil sie einfach anders sind als die Allgemeinheit. Dazu zählen unter anderem Ausländer, Homosexuelle, Kranke und Behinderte als auch Junge und Alte. Musikalisch begleitet wurde dieser sehr nachdenkliche und ansprechende Gottesdienst von der Jugendband „Believe“ unter der Leitung von Silvia Melzner. Die jungen Leute verstanden es ausgezeichnet sowohl musikalisch als auch im Anspiel die Gottesdienstbesucher zu begeistern. Foto: Barbara Schaefer

Am Ende des Gottesdienstes stellten sich alle Akteure – sowohl die Jugendlichen der Jugendband Believe als auch die Darsteller des Anspiels und Ministranten der Gemeinde – im Altarraum zu einem Erinnerungsfoto.  

 

DREI NEUE MINISTRANTEN IN AMT EINGEFÜHRT

Kürzlich sind in der gut besuchten St. Franziskus-Kirche in Schwarzenbach an der Saale mit einem feierlichen Gottesdienst vier neue Ministranten durch Pfarrer Dieter G. Jung in ihren Dienst am Altar eingeführt worden. Für die Gemeinde St. Franziskus: Lena Leupold, Nele Zur  und Kasper Bloch. Der vierte Neu- Ministrant, ein Junge aus der Nachbargemeinde St. Antonius/Oberkotzau, war verhindert und konnte am Einführungsgottesdienst nicht teilnehmen. Als äußeres Zeichen ihres Dienstes bekamen sie von Felix Hastreiter und Klemens Reiche, welche die „Neuen“ in der vergangenen  Zeit als „Ausbilder“ begleiteten, die Ministrantenplakette umgehängt und von Pfarrer Dieter G. Jung bekamen die drei noch etwas Süßes zur körperlichen Stärkung, ein Ministranten-Quiz und ein kleines Heftchen mit den wichtigsten Hinweise für die drei neuen Ministranten. Im Anschluss waren die neuen Ministranten und deren Eltern zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen.

Foto: Privat

Pfarrer Dieter G. Jung fragte im Einführungsgottesdienst die drei neuen Ministranten, ob sie für deren Dienst am Altar bereit sind und die zwei Mädchen und der eine Junge beantworteten die Frage mit einem gemeinsamen ja. Das Bild zeigt von links: Pfarrer Dieter G. Jung, Nele Zur, Lena Leupold und Kasper Bloch in Begleitung anderer Ministranten und Pfarrer Hans Schinhammer (im Rückraum sitzend).

SENIORENNACHMITTAG AM 13.11.2019

Vor kurzem trafen sich die Seniorinnen und Senioren der kath. Pfarrei St. Franziskus, Schwarzenbach/Saale, im von den Helferinnen herbstlich dekorierten Gemeinderaum. Der Nachmittag stand unter dem Thema: „Jahreszeiten im Fichtelgebirge – Bilder für das Leben“. Nach dem Kaffeetrinken mit leckeren von den Helferinnen gebackenen Kuchen führte Pfarrer i.R. Hans Schinhammer den Gästen von ihm selbst fotografierte Lichtbilder über die Jahreszeiten im Fichtelgebirge vor. Dazu gab er in gewohnter Weise gekonnte und kurzweilige Erläuterungen. Unter anderem führte er aus, dass für ihn der Herbst die schönste Jahreszeit sei. Er bezog dies auch auf sein Leben, da er jetzt mehr Zeit hätte und diese auch ganz bewusst genieße. Am Ende des Vortrages bedankte sich Ruth Gorzel bei Pfarrer Schinhammer und die Gäste spendeten reichlich Beifall. Da die Kirche zurzeit innen frisch gestrichen wird, zelebrierte Pfarrer Dieter Jung den anschließenden Gottesdienst mit Krankensalbung im Gemeinderaum. Dies wurde von den Gläubigen als sehr feierlich und auch praktisch empfunden. Alle Anwesenden waren sich einig, wieder einen schönen Seniorennachmittag in St. Franziskus erlebt zu haben.

Foto: Privat

Der Seniorennachmittag stand unter dem Thema: „Jahreszeiten im Fichtelgebirge – Bilder für das Leben“ und Pfarrer i.R. Hans Schinhammer führte in gewohnter und sachlicher Weise durch den Nachmittag.

TAGESFAHRT NACH MICHELAU UND EBENSFELD IN DIE HEIMAT VON PFARRER JUNG

Am 25.09.2019 bieten die Senioren im Seelsorgebereich Dreifaltigkeit eine Tagesfahrt nach Michelau mit Besuch des Korbmuseums und Ebensfeld an. Die Abfahrt erfolgt in Schwarzenbach um 9.30 Uhr, in Rehau um 9.45 Uhr und in Oberkotzau um 10.00 Uhr. Wer mitfahren will, möchte sich bitte in den jeweiligen Pfarreien anmelden bzw. in die aushängenden Listen eintragen. Herzliche Einladung ergeht an alle Gemeindemitglieder.

AUF ALTBEWÄHRTE KRÄFTE ZURÜCKGEGRIFFEN

Der demographische Wandel machte es notwendig. Die katholische Pfarrgemeinde St. Franziskus in Schwarzenbach an der Saale konnte sich viele Jahre rühmen über eine stattliche Schar an  Ministranten und Ministrantinnen zu verfügen. Aber der Demographische Wandel machte auch vor der kath. Schwarzenbacher Gemeinde St. Franziskus nicht halt. Waren es zu guten Zeiten nicht selten 25 bis 30 Ministranten verschiedenen Alters die den Pfarrer bei der Durchführung von Gottesdiensten und anderen kirchlichen Anlässen hilfreich zur Seite standen. Nun hat sich die Situation in der Gemeinde St. Franziskus durch den Beginn einer Lehrzeit oder der Aufnahme eines Studiums in anderen Städten oder gar in fernen Ländern der jungen Menschen drastisch geändert. Um die Situation zu entschärfen erklärten sich nun mehrere Pfarrangehörige, die in ihrer Jugendzeit bereits den Dienst am Altar in der alten kath. Christ-König Kirche versahen, hier tätig zu werden und ihren Pfarrer tatkräftig zu unterstützen.   Die vor Jahren erlernten und ausgeführten Handgriffe gingen den in die Jahre gekommenen Senior-Ministranten gekonnt von der Hand.

Foto: Fuchs

Nach dem Gottesdienst mit Kräuterweihe stellten sich die  Senior-Ministranten zusammen mit Pfarrer Dr. Janusz Podzielny, Urlaubsvertretung, zu einem Erinnerungsfoto. Das Bild zeigt v.r. Gerhard Mank, Hugo Philipp, Pfarrer Dr. Janusz Podzielny und Franz Walther. Auf dem Bild fehlen Roland Marx und Günter Konopka, die beide ebenfalls bei Bedarf ministrieren. 

KATHOLISCHES PFARRFEST – EIN FEST FÜR ALLE

Die katholische Pfarrei St. Franziskus in Schwarzenbach an der Saale lädt vom 27. bis 28. Juli 2019 zum Feiern rings um den Kirchturm ein. Das Programm sieht wie folgt vor: Beginnen werden die Feierlichkeiten am Samstag, den 27. Juli um 19 Uhr, denn da lädt ein Glockenläuten zu einem Open-Air-Gottesdienst auf das Gelände der KiTa St. Klara mit anschließendem geselligen Beisammensein bei Käse, Wärschtla, Wein oder einer frisch gezapften Maß Bier ein. Die musikalische Unterhaltung übernimmt auch in diesem Jahr „Sammy and The Old Boys“ und auch diesmal werden die Jungs das Publikum im Handumdrehen mit ihren mitreisenden Liedern auf den Siedepunkt bringen. Am Sonntag, den 28 Juli um 14 Uhr ruft wieder ein Glockenläuten zum Pfarrfest. Nach einer Begrüßung und einem kurzen spirituellen Impuls findet das Pfarrfest bei Kaffee, Kuchen, Steaks, Bratwüsten u.v.m, sowie ab 15.30 Uhr mit zünftiger, Fränkischer Blasmusik, natürlich ohne Verstärkertechnik, von den Haislamusikanten der Blaskapelle des Fichtelgebirgs – Vereins unter der Leitung des gebürtigen Schwarzenbacher Manfred Völk auf dem Gelände der KiTa seine Fortsetzung. Gleichzeitig findet ein buntes Kinderprogramm statt. Um 20 Uhr wird ein Glockenläuten vom Kirchturm herüber das Pfarrfestende bekannt geben. Herzliche Einladung ergeht an Alle, denn das Katholische Pfarrfest in Schwarzenbach ist ein Fest für Alle.

DER JAKOBSWEG

Bei dem letzten Treffen des Seniorenclubs St. Franziskus stellte Pfarrer i.R. Hans Schinhammer nach einem gemütlichen Kaffeetrinken den Nachmittag unter das Motto „Der Jakobsweg“. In seinem Referat versuchte der Geistliche den Senioren und Seniorinnen den berühmten Pilgerweg näher zu bringen. Schinhammer, der schon mehrmals auf diesen Weg auf Pilgerschaft war konnte den  Anwesenden viele wahre und kuriose Geschichten erzählen. So bezeichnete Schinhammer den Pilgerweg als Weg der Entschleunigung den man zwar begehen kann nicht aber muss und auch die Geschwindigkeit mit der man die Wegstrecke zurücklegen möchte ist jedem frei überlassen. „Hier wird keiner gedrängt oder angeschoben  und unter den vielen Pilgern, die auf diesem Weg unterwegs sind, gibt es kein was oder wer bin ich und jeder sagt Du zu seinem Gegenüber. Hier begegnet man seinem Nächsten nicht als Fremder sondern Freund.  Und ist das Getümmel auch manchmal ziemlich groß, die Einheimischen nehmen die Situation ruhig und als gegeben hin denn es gilt: Pilger sind immer willkommen! Und noch etwas ist erwähnenswert. Ein ungeschriebenes Gesetz auf dem Jakobsweg lautet: Jeder hilft Jeden! Und wenn ich doch einmal nicht mehr kann und physisch an meine Grenzen stoße, kann ich mir aus meinem Rucksack eine  Scheibe Brot und Wurst nehmen und mich kurz stärken. Meine Gruppe, die mit mir unterwegs ist, wird auf mich warten, Ganz sicher. “Schinhammer zeigte auf einer großen Leinwand auch Kirchen und Gebäude die auf dem Pilgerweg zum Rasten und Schlafen zur Verfügung stehen. Wer einmal die Gelassenheit und die innere Einkehr der Menschen auf dem Jakobsweg bis nach Santiago de Compostela erleben durfte, kehrt immer wieder gerne zurück. Walburga Arnold vom Leitungsteam überreichte Schinhammer eine kleine Aufmerksamkeit und bedankte sich bei dem Referenten für die Zeit die er für den Seniorenclub aufbrachte. Die Abschlussandacht in der St. Franziskuskirche wurde von Franz Walther gekonnt und verständlich durchgeführt, danach gingen die Senioren nach Hause.   Ein sehr interessanter und unterhaltsamer Vortrag ging zu Ende und das nächste Treffen des Seniorenclubs wird erst im September stattfinden. Der Monat August gilt auch für den Seniorenclub als Urlaubsmonat.


Pfarrer i.R. Hans Schinhammer nahm als exzellenter Kenner des Jakobsweges die Seniorinnen und Senioren mit auf den Weg des bekannten Pilgerweges.  

Foto: Walburga Arnold