Die Sternsinger aus Schwarzenbach/S. waren kürzlich unterwegs, nicht um den Segen an die Türen zu schreiben, sondern um die Steinbrüche am Epprechtstein zu erkunden. Los ging es am Buchhausparkplatz in Kirchenlamitz. Entlang des Weges gab es Einiges über die Steinbrüche am Epprechtstein zu erfahren. Es ging vorbei an einem noch betriebenen Steinbruch, an stillgelegten Steinbrüchen und an Steinbrüchen, die die Natur bereits zurückerobert hat. Der Gipfel des fast 800 m hohen Epprechtsteins mit der Burgruine wurde erklommen und die Aussicht genossen. Nach einer Stärkung wuchs die Spannung auf die Führung im Steinbruch von Bernhard Oppenrieder. An seinen Erzählungen merkte man die Begeisterung für Stein und speziell für den Epprechtsteingranit. Höhepunkt der Steinbruchführung war das Spalten eines Granitblockes. Alle staunten und waren begeistert, dass sich mit ein paar Keilen so ein mächtiger Steinquader spalten lässt. Hungrig vom Wandern und der Führung war die Brotzeit schnell verzehrt. In der Sonne wurde gechillt. Vor dem Aufbruch hatte Pfarrer Dr. Dieter Jung noch eine Geschichte über Steine beziehungsweise über eine Steinsuppe im Gepäck. Die Kids waren eingeladen auf dem Rückweg einen Stein für sich zu finden und mitzunehmen. Am Granitlabyrinth bemalten die Sternsinger die Steine und verzehrten Muffins. Das Labyrinth lud zum Laufen und Klettern ein. Geschafft ging es wieder zurück nach Schwarzenbach. Der Ausflug hatte das Sternsinger-Team organisiert, um den Kids Danke für ihren Einsatz Anfang Januar zu sagen. (Hermann Knoblich)
