{"id":32,"date":"2013-11-13T20:26:55","date_gmt":"2013-11-13T18:26:55","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/wpsf\/?page_id=32"},"modified":"2015-02-25T21:31:42","modified_gmt":"2015-02-25T20:31:42","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.st-franziskus-schwarzenbach-saale.de\/?page_id=32","title":{"rendered":"Unsere Kirche"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\">Im Jahre 1933 wurde im S\u00fcd-Westen von Schwarzenbach mit der CHRIST &#8211; K\u00d6NIGS Kirche das erste eigene Gotteshaus f\u00fcr die bis dahin nur wenige Seelen z\u00e4hlende katholische Gemeinde erbaut.<\/p>\n<p align=\"justify\"><a href=\"https:\/\/www.st-franziskus-schwarzenbach-saale.de\/wpsf\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/chr_koenig_01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1220\" src=\"https:\/\/www.st-franziskus-schwarzenbach-saale.de\/wpsf\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/chr_koenig_01.jpg\" alt=\"chr_koenig_01\" width=\"250\" height=\"196\" \/><\/a>Bis zu diesem Zeitpunkt trafen sich die katholischen Gl\u00e4ubigen im Einvernehmen mit der evangelischen Kirchenf\u00fchrung im evangelischen Gemeindehaus zu ihren Gottesdienst-Feiern oder mu\u00dften auf die Nachbargemeinden, so z.B. nach Rehau oder nach Oberkotzau, ausweichen. Als diese CHRIST-K\u00d6NIG Kirche erbaut wurde, konnte niemand vorhersehen, da\u00df schon wenige Jahre sp\u00e4ter durch die Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten die Zahl der Katholiken in Schwarzenbach derart hoch ansteigen w\u00fcrde. Obwohl an den Sonn- und Feiertagen jeweils drei Messen zelebriert wurden, reichte der Raum des Kirchleins oftmals nicht aus, um alle Gl\u00e4ubigen aufzunehmen. Die besonderen Umst\u00e4nde der damaligen Zeit lie\u00df schnell den Gedanken eines neuen Kirchenbaues aufkeimen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Am 10. Oktober 1976 war es dann endlich soweit. Bei herrlichem Herbstwetter konnte die katholische<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1221 size-full\" src=\"https:\/\/www.st-franziskus-schwarzenbach-saale.de\/wpsf\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/chr_koenig_02.jpg\" alt=\"chr_koenig_02\" width=\"250\" height=\"179\" \/> Kirchengemeinde die Einweihung ihrer neuen Kirche in der Richard Wagner Stra\u00dfe feiern. Viele G\u00e4ste, unter ihnen auch eine gro\u00dfe Zahl evangelischer Mitchristen, hatten sich vor dem Gotteshaus versammelt, um Weihbischof Martin Wiesend, der zur damaligen Zeit das Bistum Bamberg leitete, zu begr\u00fc\u00dfen. Der damalige Pfarrer von Schwarzenbach Martin D\u00fcrschinger bat nach der offiziellen Begr\u00fc\u00dfung den Weihbischof die Weihe des neuen Gotteshauses zu Ehren Franz von Assisi vorzunehmen. An die Weihe schlo\u00df sich eine Euchristiefeier an in deren Predigt Weihbischof Wiesend die Segensw\u00fcnsche des Domkapitels zum Ausdruck brachte. Gleichzeitig mahnte er die Gemeinde zum richtigen Umgang mit dem Heil, das ihr geschenkt wurde. Mit der Erteilung des bisch\u00f6flichen Segens ging dieser Kirch-weihgottesdienst, der einen bedeutsamen Tag im Leben der katholischen Kirchengemeinde in Schwarzenbach darstellte, zu Ende.<\/p>\n<p align=\"justify\">Im Oktober 1996 konnte die katholische Kirchengemeinde Sankt Franziskus das 20j\u00e4hrige Weihejubil\u00e4um ihres Gotteshauses feiern. Verschiedene Aktivit\u00e4ten der einzelnen Gruppierungen aus der Gemeinde, die alle den Heiligen Franz von Assisi und dessen Leben zum Thema hatten, gestalteten das Jubil\u00e4um zu einer gelungenen Feier der gesamten Gemeinde.<\/p>\n<p align=\"justify\">Aber der Zahn der Zeit, Umwelt- und Witterungseinfl\u00fcsse nagten auch an diesem Gotteshaus. Im Fr\u00fchjahr 1998 wies das Kirchengeb\u00e4ude mit dem angeschlossenen Pfarrb\u00fcro und dem Pfarrhaus erhebliche Sch\u00e4den auf, welche umfangreiche Renovierungsarbeiten mit sich brachten. Einen nicht unerheblichen, finanziellen Anteil mu\u00dfte die Kirchengemeinde aus eigenen Reserven bestreiten. Eine vollst\u00e4ndige Chronik der katholischen Gemeinde k\u00f6nnen diese wenigen Zeilen nat\u00fcrlich nicht wiedergeben. Wer aber an bestimmten, geschichtlichen Einzelheiten interessiert ist, kann seinen Wissensdurst im Pfarr- oder Stadtarchiv stillen.<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Bau eines neuen Gemeinderaumes<\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">Ausschlaggebend f\u00fcr den Bau des neuen Gemeinderaumes der kath. Pfarrgemeinde St. Franziskus in Schwarzenbach an der Saale war sicherlich die &#8222;Jetzt red i&#8220; Sendung des Bayerischen Rundfunks vom 05. September 2000 aus Schwarzenbach. Damals hatte der Leiter des Seniorenclubs von St. Franziskus, Walter Findeis, den Stein ins rollen gebracht. Es ging um einen Treppenlift in den unteren Jugendraum der Sankt-Franziskus-Kirche, in dem sich die Senioren zu verschiedenen Veranstaltungen treffen. Dieser Jugendraum liegt im Untergeschoss des Kirchengeb\u00e4udes. Da viele Teilnehmer dieser Veranstaltungen zum Teil gehbehindert oder gar an den Rollstuhl gebunden sind, war ihnen die Teilnahme an den Treffen der Senioren meist nur unter gr\u00f6\u00dften Schwierigkeiten m\u00f6glich oder gar verwehrt. &#8222;Wir m\u00fcssen unsere Freunde jedes Mal \u00fcber viele Treppen schleppen und da sich die Toiletten im oberen Bereich der Kirche befinden, wiederholt sich diese Prozedur im Verlaufe eines Nachmittages des \u00d6fteren&#8220;, betonte Walter Findeis. Da dieser Treppenlift aus Platzgr\u00fcnden nicht realisierbar war, wurde nun eine &#8222;Erweiterung des oberen Jugendraumes&#8220; diskutiert. Der Ministerialrat des Bayerischen Sozialministeriums gab damals diesem Projekt den Namen &#8222;Multifunktionsraum&#8220;. Er schlug der Pfarrgemeinde St. Franziskus einen Workshop vor, an dem alle Gruppen und interessierte Gemeindemitglieder ihre Vorstellungen und Anregungen zu dieser Bauma\u00dfnahme einbringen konnten und der auch als Grundlage f\u00fcr eine Vor- und Entwurfsplanung dienen sollte. Nach dem ersten Spatenstich im April 2005 nahm am Samstag, den 4. Februar 2006 Professor Doktor Ludwig Schick, Erzbischof von Bamberg, den Weiheakt f\u00fcr den neuen Gemeinderaum der katholischen Pfarrgemeinde St. Franziskus in Schwarzenbach an der Saale vor.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1222\" src=\"https:\/\/www.st-franziskus-schwarzenbach-saale.de\/wpsf\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/gemeinderaum_01.jpg\" alt=\"gemeinderaum_01\" width=\"425\" height=\"255\" srcset=\"https:\/\/www.st-franziskus-schwarzenbach-saale.de\/wpsf\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/gemeinderaum_01.jpg 425w, https:\/\/www.st-franziskus-schwarzenbach-saale.de\/wpsf\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/gemeinderaum_01-300x180.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 425px) 100vw, 425px\" \/><\/p>\n<p align=\"justify\">Vor der eigentlichen Weihe des neuen Geb\u00e4udes zelebrierte Erzbischof Ludwig zusammen mit Pfarrer Joachim Cibura, Seelsorger von Schwarzenbach und Oberkotzau, Pfarrer Wenzel Baudisch, ehemaliger Seelsorger der Schwarzenbacher St. Franziskus Gemeinde und mit Pater Damian von der Patengemeinde aus Hall \/ Sch\u00f6negg in Tirol in der bis zum letzten Platz besetzten St. Franziskus Kirche einen feierlichen Gottesdienst. Die evang. Kirchengemeinde von Schwarzenbach vertrat Pfarrer Rudolf Binding, was der Feier einen besonderen \u00f6kumenischen Charakter verlieh. Neben vielen Pfarrangeh\u00f6rigen der kath. Pfarrgemeinde und zahlreichen Mitchristen der evang. Kirchengemeinde nahmen auch Vertreter der politischen Gemeinde, Vertreter des am Bau beteiligten Architektenb\u00fcros, Vertreter der Baufirmen, Vertreter der Patengemeinde und der Nachbargemeinde St. Antonius aus Oberkotzau an diesem Gottesdienst teil. &#8222;Ich freue mich, dass ich meinen Antrittsbesuch in ihrer Gemeinde mit der Einweihung des neuen Gemeinderaumes verbinden kann. Es spricht f\u00fcr Sie und Ihre Gemeinde, dass sie sich mit dem Bau Ihres neuen Gemeinderaumes haupts\u00e4chlich der \u00e4lteren Generation angenommen haben&#8220; \u2026 betonte der Erzbischof. Gerade in dieser Region, &#8222;einer Region die mit einer wunderbaren Natur und mit vielen landschaftlichen Sch\u00f6nheiten gesegnet ist&#8220; \u2026 so Erzbischof Ludwig, sei auch ein starkes Nord &#8211; S\u00fcd Gef\u00e4lle vorhanden. Junge Menschen suchen in wirtschaftlich st\u00e4rkeren Regionen einen Arbeits- und Lebensplatz und m\u00fcssen ihre Heimatregion verlassen. &#8222;Wir als Kirche m\u00fcssen die Regierung darauf aufmerksam machen und sie ermahnen, dass hier vieles zu tun sei. Unsere besondere Aufmerksamkeit muss hier besonders den Seniorinnen und Senioren gewidmet sein und da soll auch die Einweihung des neuen Gemeinderaumes ein Zeichen setzen&#8220; \u2026 so der Erzbischof weiter. Einen besonderen Dank richtete Erzbischof Ludwig an alle, die sich f\u00fcr den Bau des neuen Raumes einsetzten. &#8222;Die Pfarrgemeinde St. Franziskus in Schwarzenbach ist eine lebendige und bl\u00fchende Gemeinde und ich danke allen Mitgliedern des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung f\u00fcr ihre Mitarbeit. Ich danke auch Pfarrer Joachim Cibura f\u00fcr seine Arbeit in den beiden Gemeinden St. Franziskus in Schwarzenbach und St. Antonius in Oberkotzau und allen Ehrenamtlichen, die in den Gemeinden t\u00e4tig sind&#8220;. Sichtlich angetan zeigte sich der Erzbischof von der Vielzahl der Ministranten und dem &#8222;Nachwuchs&#8220; in den vorderen Reihen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1224\" src=\"https:\/\/www.st-franziskus-schwarzenbach-saale.de\/wpsf\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/gemeinderaum_03.jpg\" alt=\"DIGITAL CAMERA\" width=\"450\" height=\"239\" srcset=\"https:\/\/www.st-franziskus-schwarzenbach-saale.de\/wpsf\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/gemeinderaum_03.jpg 450w, https:\/\/www.st-franziskus-schwarzenbach-saale.de\/wpsf\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/gemeinderaum_03-300x159.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/p>\n<p align=\"justify\">Momentan versehen rund 50 junge Erwachsene und Jugendliche den Ministrantendienst in der St. Franziskus Kirche. Eine Ministrantenst\u00e4rke, auf die Pfarrer Joachim Cibura besonders stolz ist. Kinder in der Gemeinde seien wichtig f\u00fcr die Zukunft. Den Firmlingen, die er bedauerlicherweise nicht selbst firmen kann, h\u00e4ndigte er im Gottesdienst ein &#8222;Neues Testament&#8220; mit pers\u00f6nlicher Widmung aus. Zum eigentlichen Weiheakt zog dann die Gemeinde, angef\u00fchrt von den anwesenden Geistlichen und dem Erzbischof, in den an das Kirchengeb\u00e4ude anschlie\u00dfenden neuen Gemeinderaum. Mit der festlichen Weihe des Raumes endete der liturgische Teil der Feier. Zur Erinnerung an den Namenspatron ihrer St. Franziskus Kirche f\u00fchrten die Firmlinge ein gekonntes Anspiel auf, das von den Anwesenden mit viel Applaus honoriert wurde. Die Ministranten zeigten mittels lustiger Parodien die Nutzungsm\u00f6glichkeiten des Raumes f\u00fcr die verschiedenen Gemeindegruppen auf. Auch der Kirchenchor, der den Gottesdienst gemeinsam abwechslungsreich mit der Kirchenband und dem Trompetensolisten Markus Fuchs gestaltetet hatte, brachte im Rahmenprogramm unter anderem auch Kurzweiliges zu Geh\u00f6r. Im Anschluss begr\u00fc\u00dfte Hugo Philipp, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates von St. Franziskus, alle Anwesenden auf das herzlichste. Besonders begr\u00fc\u00dfte er neben den bereits erw\u00e4hnten Geistlichen den Altb\u00fcrgermeister von Schwarzenbach an der Saale, Walter Baumann, den ersten B\u00fcrgermeister der Saalestadt, Alexander Eberl, die Herren Greim und Wendland vom ausf\u00fchrenden Architektenb\u00fcro ghsw., die Vertreter der am Bau beteiligten Firmen, die Delegation der Patengemeinde aus Hall \/ Sch\u00f6negg in Tirol, angef\u00fchrt von Pater Damian und den PGR- Vorsitzenden Stieg und Walter Findeis, der den Stein &#8222;Gemeinderaum&#8220; vor sechs Jahren ins rollen brachte. Philipp begann seine Ansprache mit einem wahren Herzensseufzer. &#8222;Es ist wirklich vollbracht, unsere Gemeinde hat einen neuen Gemeinderaum. Ich danke haupts\u00e4chlich meinen Freund Walter Findeis, der damals mit seiner mutigen Wortmeldung in der erw\u00e4hnten Fernsehsendung die ganze Sache ins rollen brachte. Anfangs war es ein sehr steiniger Weg aber durch die massive finanzielle Unterst\u00fctzung der Di\u00f6zese, f\u00fcr die ich mich im Namen der Gemeinde herzlich bedanke, konnten wir dem Bau zuversichtlich entgegen sehen. Ich danke auch der Kirchenverwaltung unserer Pfarrgemeinde f\u00fcr das gute Miteinander und allen ehrenamtlichen Helfern der Gemeinde f\u00fcr den reibungslosen Ablauf dieser Feier.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1223\" src=\"https:\/\/www.st-franziskus-schwarzenbach-saale.de\/wpsf\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/gemeinderaum_02.jpg\" alt=\"gemeinderaum_02\" width=\"425\" height=\"239\" srcset=\"https:\/\/www.st-franziskus-schwarzenbach-saale.de\/wpsf\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/gemeinderaum_02.jpg 425w, https:\/\/www.st-franziskus-schwarzenbach-saale.de\/wpsf\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/gemeinderaum_02-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 425px) 100vw, 425px\" \/><\/p>\n<p align=\"justify\">Mein besonderer Dank gilt unserem Pfarrer Joachim Cibura f\u00fcr seine Unterst\u00fctzung. Sch\u00f6n das du bei uns bist undwir gemeinsam noch lange f\u00fcr die Gemeinde t\u00e4tig sein k\u00f6nnen&#8220; \u2026 so Philipp. Nach kurzer Pause trat der PGR- Vorsitzende der Patenpfarrgemeinde Hall \/ Sch\u00f6negg, Kurt Stieg, an das Rednerpult. &#8222;Unsere beiden Gemeinden verbindet nicht nur der gemeinsame Schutzpatron, der Heilige Franz von Assisi. Sie verbindet auch eine feste Freundschaft die schon viele Jahre besteht. Zu unserer Orgelweihe vor ein paar Wochen habt ihr uns in Tirol besucht und habt das Band der Freundschaft erneuert. Es ist sch\u00f6n, dass wir heute mit euch die Einweihung eueres neuen Gemeinderaumes feiern d\u00fcrfen&#8220;. Als Gastgeschenk \u00fcberreichte die Delegation eine gro\u00dfe Osterkerze, gefertigt von der Tiroler K\u00fcnstlerin und Kerzenmacherin Bolte Meier. Ein eigens f\u00fcr dieses Ereignis verfasster Text der K\u00fcnstlerin wurde von Stieg den Festg\u00e4sten vorgelesen. Der evangelische Pfarrer Rudolf Binding lobte ganz besonders die zwischen beiden Gemeinden bestehende und wachsende \u00d6kumene, die sich nicht zuletzt im gemeinsamen Feiern dieses Festgottesdienstes \u00e4u\u00dfere. Sein Geschenk war symboltr\u00e4chtig: Er \u00fcbergab ein kleines B\u00e4umchen. Der erste B\u00fcrgermeister der Stadt Schwarzenbach an der Saale erinnerte an die vielen Schwierigkeiten zu Beginn der Planungen. &#8222;Wir haben uns als erste zur Unterst\u00fctzung bereit erkl\u00e4rt und haben f\u00fcr das Bauvorhaben 17 000 Euro bereitgestellt. Gemeinsam haben wir verankert, dass der entstandene Raum auch f\u00fcr andere zur Verf\u00fcgung stehen soll. Jetzt sehe ich in dem Raum einen Segen f\u00fcr die ganze Stadt&#8220;. Altb\u00fcrgermeister Walter Baumann erinnerte sich der &#8222;Geburtswehen des Raumes&#8220; und der spontanen Zusage des Stadtrates. &#8222;Ich hatte damals das Gl\u00fcck, den BR nach Schwarzenbach zu bringen. Ich m\u00f6chte ihnen danken, dass ich als Altb\u00fcrgermeister von ihnen eingeladen worden bin und meine Gru\u00dfworte pers\u00f6nlich an sie richten darf. Ich w\u00fcnsche der kath. Pfarrgemeinde St. Franziskus Gottes Segen und alles Gute&#8220;. Im Anschluss an seine Ausf\u00fchrungen \u00fcberreichte der Altb\u00fcrgermeister 300 Euro an Hugo Philipp und rief angesichts des hohen Eigenanteils der Kirchengemeinde zur Spendenbereitschaft auf. Als weiterer Redner \u00fcberreichte Nikolaus Raab, PGR- Vorsitzender der Nachbargemeinde St. Antonius in Oberkotzau, n\u00fctzliche Utensilien f\u00fcr die neue K\u00fcche. Als letzter Redner an diesem Abend trat Walter Findeis an das Rednerpult. &#8222;Viele Menschen sagen, es geschehen keine Wunder, doch hier bei uns in Schwarzenbach ist ein Wunder geschehen. Aus einem Treppenaufzug wurde dieser Bau. Und daf\u00fcr danke ich im Nahmen aller Seniorinnen und Senioren.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahre 1933 wurde im S\u00fcd-Westen von Schwarzenbach mit der CHRIST &#8211; K\u00d6NIGS Kirche das erste eigene Gotteshaus f\u00fcr die bis dahin nur wenige Seelen z\u00e4hlende katholische Gemeinde erbaut. 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