Pfarrgemeinde St. FranziskusSt. Franziskus - Kirche
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CA. 200 KATHOLIKEN FEIERTEN GOTTESDIENST UND PROZESSION

Öffentlich ihren Glauben bekennend zogen Katholiken bei einer feierlichen Prozession am vergangenen Sonntag durch die Straßen eines Stadtteiles von Schwarzenbach an der Saale. Pfarrer Joachim Cibura konnte rund 200 Besucher zu dem Hauptgottesdienst in der St. Franziskus Kirche begrüßen. In seiner Predigt wandte sich der Geistliche an die Gottesdienstbesucher: "Stellen Sie sich vor, wen ich getroffen hab: Da war ich mit den Ministranten des Dekanates in Rom. Und wer war auch da: Gott. Da war ich mit den Kindern und Jugendlichen aus Oberkotzau in Rothmannstal und wer war auch da: Gott.


Die Firmlinge trugen ein großes Holzkreuz während der Prozession.

Heuer geht es noch mit den Schwazenbachern nach Kroatien und mit den Oberkotzauern nach Rom und auch da werde ich wohl Gott begegnen. Auch auf der Seniorenfreizeit in die Eifel wird er da sein. Aber auch hier bei uns begegne ich ihm, hier in Oberkotzau und in Schwarzenbach. Es ist nun keineswegs so, dass Gott mal hier und dort ist. Gott kann an vielen Orten gleichzeitig sein. Er ist mit uns unterwegs. Er wirkt in und durch uns. Um dies ganz klar zu machen, hat Jesus uns ein wunderschönes Zeichen gegeben: Er schenkt sich uns selbst als Speise. Wir dürfen ihn erfassen, er will die Kraft in unserem Adern sein, der Mut in unserem Herzen. So sehr wir uns oft verlassen fühlen, so vieles uns manchmal auch zu bedrücken vermag, Gott ist bei uns.


Auch die Kinder des Kindergartens St. Klara errichteten und schmückten
liebevoll einen Stationsaltar vor dem Kindergarten.

Er lässt uns nicht im Stich. Er geht immer mit uns, so wie er mit dem Volk Israels gegangen ist. Ganz deutlich wird dies bei der Prozession, da tragen wir ihn mit, da singen und beten, aber eigentlich ist er immer mit uns und bei uns. Bei jeder Eucharistiefeier tragen wir ihn ja in uns und tragen ihn zu unseren Mitmenschen. An Fronleichnam machen wir sichtbar was wir sonst nur allzu leicht verstecken. Da stehen Menschen in aller Öffentlichkeit zu ihrem Glauben. Da tragen unsere Firmlinge ein Kreuz - auch wenn dieses Kreuz ihnen vielleicht peinlich ist. Das Kreuz ist eben nicht nur ein Schmuckstück am Hals, sondern es ist das Erkennungszeichen von uns Christen - ein Hinrichtungsgegenstand, ein wahres Zeichen für Gottes Nähe. Da wird deutlich, dass wir besten Grund zum feiern haben, denn wir sind nicht allein, wir dürfen die Nähe unseres Gottes am eigenen Leib erfahren und anderen erfahren lassen. Wir dürfen mit unserem Gott ein Fest feiern. Er lädt uns an seinen Tisch.


Pfarrer Joachim Cibura trug das Allerheiligste
unter dem Baldachin durch die Strassen.

Er gibt sich für uns hin. A ist einer, der mich über alle Maßen liebt, der sich für mich einsetzt. Wir freuen uns heute über dieses großartige Geschenk Jesu, er hat uns in ganz unscheinbaren Dingen ein Wunder anvertraut. Wir dürfen entdecken dass ein Stück Brot mehr ist als nur ein Brot und ein Schluck Wein mehr ist als ein Schluck Wein. Wir dürfen ihn darin finden, mit seiner ganzen Liebe, den Gott der im Tod zum neuen Leben erwachte, der auch uns alle Möglichkeiten eröffnet, den Gott der da ist, hier bei uns und an vielen Orten dieser Welt, ja überall wo wir ihn einlassen" … so Pfarrer Joachim Cibura. Im Anschluss an den Gottesdienst fand bei trockenem Wetter und in Begleitung einer Blaskapelle eine Prozession statt, deren Verlauf durch die Straßen eines Stadtteiles der Saalestadt führte. Drei liebevoll geschmückte Stationsaltäre luden am Wegverlauf die Prozessionsteilnehmer zum beten und singen ein. Die Altäre wurden geschmückt vom Kindergarten St. Klara, von Seniorinnen und Senioren der Gemeinde und von Familien.


Am Ende der abschließenden Andacht überraschten die anwesenden Gottesdienstbesucher Pfarrer Joachim Cibura mit einem Geburtstagslied,
denn der Geistliche feierte an diesem Tag seinen Geburtstag. Hugo Philipp
und Nikolaus Raab überbrachten als Pfarrgemeinderatsvorsitzende der beiden Pfarrgemeinden St. Franziskus / Schwarzenbach und St. Antonius / Oberkotzau
im Namen der beiden Gemeinden die herzlichsten Glückwünsche und Geschenke
an Joachim Cibura. Zum Auszug des Geistlichen aus dem Gotteshaus spielte die Blaskapelle, die die vorangegangene Prozession mit festlichen Klängen begleitete, noch ein kurzes Ständchen.

Der Prozessionsweg führte zum Abschluss wieder zurück zu seinem Ausgangspunkt, wo in der St. Franziskus Kirche eine kurze Andacht stattfand. Besonders die Teilnahme der Kommunionkinder in ihrer festlichen Kleidung und das Engagement der Firmlinge, die auf dem gesamten Prozessionsweg ein großes Holzkreuz trugen, fanden auch in diesem Jahr wieder die besondere Anerkennung der Gemeinde. Am Ende der abschließenden Andacht überraschten die anwesenden Gottesdienstbesucher Pfarrer Joachim Cibura mit einem Geburtstagslied, denn der Geistliche feierte an diesem Tag seinen Geburtstag. Hugo Philipp und Nikolaus Raab überbrachten als Pfarrgemeinderatsvorsitzende der beiden Pfarrgemeinden St. Franziskus / Schwarzenbach und St. Antonius / Oberkotzau im Namen der beiden Gemeinden die herzlichsten Glückwünsche und Geschenke an Joachim Cibura. Zum Auszug des Geistlichen aus dem Gotteshaus spielte die Blaskapelle, die die vorangegangene Prozession mit festlichen Klängen begleitete, noch ein kurzes Ständchen. Danach bestand für alle Teilnehmer noch die Möglichkeit zum gemütlichen Beisammensein mit Imbiss im Jugendraum der Gemeinde.

nf.