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KATHOLISCHER KINDERGARTEN ST. KLARA FEIERT ... ... sein 20- jähriges Bestehen Katholischer Kindergarten St. Klara feiert sein 20- jähriges Bestehen Der katholische Kindergarten St. Klara in Schwarzenbach an der Saale kann auf sein zwanzigjähriges Bestehen zurückblicken. Am 7. Januar 1987 nahm der Kindergarten seinen Betrieb auf. Der frühe und im Frühjahr 1986 lang andauernde Winter, die schlechten Witterungsverhältnisse in den folgenden Monaten und manch andere Schwierigkeiten vereitelten die geplante Fertigstellung zum 1. September 1986. Der erste Spatenstich für dieses mit 2,1 Millionen Mark veranschlagte Kindergartenprojekt erfolgte am 24. September 1985 und im Juli 1986 konnte unter großer Beteiligung der Schwarzenbacher Bevölkerung das Richtfest gefeiert werden. Der damalige Pfarrer der katholischen Pfarrgemeinde St. Franziskus und maßgebende Mitbegründer des Kindergartens, Wenzel Baudisch, bedankte sich in seinem Richtspruch bei allen am Bau Beteiligten. "Wenn der Herr das Haus nicht baut, mühen sich die Bauleute vergebens", zitierte damals der Geistliche eine Bibelstelle. Den Kindergarten St. Klara im Anton-Richter-Weg in Schwarzenbach, der über drei Gruppen mit jeweils 25 Kindergartenplätze verfügt, besuchen zur Zeit 68 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Seit September 2006 nehmen auch vier Schulkinder der ersten und zweiten Klassen das Angebot der Schulkindbetreuung im Kindergarten wahr. Am Sonntag, den 6. Mai 2007 feiern nun die Kinder des Kindergartens dieses Jubiläum mit ihren Angehörigen und vielen Gästen aus nah und fern.
Pfarrer Wenzel Baudisch hat die Einladung gerne angenommen und sein Kommen angekündigt. Herzliche Einladung ergeht auch an alle "Ehemaligen" Kinder, Eltern und Mitarbeiter(innen). Das Fest beginnt am Sonntag um 10.30 Uhr mit einem Dankgottesdienst in der benachbarten St. Franziskuskirche. Dieser Gottesdienst wird zelebriert von Pfarrer Joachim Cibura und auch viele Pfarrangehörige werden anwesend sein. Gegen 12 Uhr wird es im Kindergarten St. Klara für alle Anwesenden ein leckeres Mittagessen geben. Von 13 bis 14 Uhr werden die Kinder die Hauptakteure sein und diese Stunde gestalten. Dafür haben sie schon Wochen vorher eine kleine Aufführung einstudiert und halten bestimmt für ihre Gäste so manche Überraschung parat. Von 14 bis 16 Uhr werden Spiele, gestiftet vom Elternbeirat des Kindergartens, eine vom Förderverein St. Klara bereitgestellte Hüpfburg und der Portraitzeichner Klaus Häring für gute Unterhaltung der Kinder sorgen. Ein Quiz, das die 20- jährige Geschichte des Kindergartens zum Thema hat, wird hoffentlich nicht nur die jüngeren Festbesucher mit kniffligen Fragen beschäftigen. Dabei winken den Siegern hübsche Sachpreise, die sie noch lange an diesen Nachmittag erinnern werden. Zum Abschluss der Jubiläumsfeier wird der Pantoleur "Dossi", alias Michael Doss, die Festgäste mit seiner eindruckvollen Kunst verzaubern. Zwei "Kinder der ersten Stunde" des Kindergartens St. Klara, Carolin Philipp (24 Jahre) und Johannes Rosa (25 Jahre), freuen sich besonders auf diese Jubiläumsfeier und vielleicht auf ein Wiedersehen mit ehemaligen Freundinnen und Freunden aus vergangenen, gemeinsamen Kindergartenjahren. Carolin Philipp, die momentan ihr praktisches Jahr in der Nürnberger Spitalapotheke absolviert und den Beruf Apothekerin anstrebt, erinnert sich noch gerne an ihre Kindergartenzeit: "Ich kann mich noch erinnern, dass Monika Vogt und Susanne Renzikowski meine damaligen Erzieherinnen waren und ich in der mittleren Gruppe war.
Ich habe so eine "musikalische Früherziehung
mitgemacht und habe gelernt die Noten zu lesen. Recht gut erinnern kann
ich mich noch an die St. Martins Umzüge mit echten Pferd und dass es hinterher
im KiGa noch warme Getränke, Lebkuchen oder Schmalzbrote gab. Für diesen
Umzug haben wir immer bunte Laternen gebastelt. Im Dezember kam der Nikolaus
und hat immer einzeln zu uns etwas gesagt. Ich hatte jedes Mal ziemlichen
Respekt, obwohl, wie ich jetzt weis, der Nikolaus mein Vater war. Bei
uns im KiGa war alles noch neu, das hat mir besonders gut gefallen. Ein
besonderes Kindergartenerlebnis war die Hochzeit von Monika Vogt, zu der
wir alle gekommen sind und das Brautpaar nach der Trauung unsere bunten
Bänder durchschneiden musste. Im Kindergarten hatten wir einmal einen
Handabdruck in Gips gemacht, der hängt zur Erinnerung noch heute in unserer
Wohnung an der Wand. Die vielen Laternen, die wir zusammen im KiGa bastelten,
haben wir lange Zeit aufgehoben bis sie leider kaputt gegangen sind. Der
Gipsabdruck meiner Kinderhand ist aber ein bleibendes Erinnerungsstück
an meine Kindergartenzeit" … so Carolin Philipp. nf. |
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