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SENIORENCLUB IN DER LÜNEBURGER HEIDE Reisebericht eines Reiseteilnehmers Die 8. Seniorenfreizeit des Seniorenclubs " ST. FRANZISKUS , in Jahresfolge, führten die Reiseteilnehmer heuer, zur schönsten Blütezeit des Jahres, in die Lüneburger Heide. Den Reisesegen bekamen wir von Herrn Pfarrer Dariuss, der unseren Herrn Pfarrer Cibura im Urlaub vertritt. Pastoralreferent Herr Uli Essler war diesmal bei unserer Reisegruppe .Er gab uns täglich am Morgen einen geistigen Impuls aus dem MAGNIFIKAT (Das Stundengebet). Die Teilnehmer fanden das als einen guten Einstieg. Der Reiseweg führte uns über das Hermsdorfer Kreuz, Leipzig, dem internationalen Flughafen Mitteldeutschlands, Halle, Magdeburg, Braunschweig, Hannover nach Hodenhagen in unser 3 Sterne DOMICIL-Hotel. Nachdem die Zimmer verteilt wurden, konnte man sich im hoteleigenen Hallenbad erfrischen, bevor wir uns täglich zum KALT/WARMEN Buffet trafen. Nach einem abendlichen Plausch bei einem Glas Wein oder Bier - so ging der erste Tag recht fröhlich zu Ende. Am Dienstag fuhren wir zum VOGELPARK WALSRODE. Angefangen hat alles 1958. Der Walsrodeer Kaufmann Fritz Geschke schaffte sich vor den Toren der Stadt Walsrode einen geeigneten Platz, um seinem Hobby, der Zucht von Fasanen und Wasservögeln nachgehen zu können; es entwickelte sich schnell zu einem Anziehungspunkt öffentlichen Interesses. Im Mai 1962 wurde der VOGELPARK WALSRODE erstmalig sehr bescheiden eröffnet. Nach 40 Jahren ist der Vogelpark Walsrode jetzt der größte Vogelpark der Welt, der ganzjährig geöffnet hat. Er beherbergt zur Zeit ca. 4600 Vögel in ca. 800 verschiedene Arten aus allen Kontinenten und Klimazonen. Er begeistert seine Besucher auch durch die einmalige Park- und Gartenanlage mit ihren Seen, Bächen und Wasserfällen. Das Lori-Atrium, das Papageienhaus, die Paradieshalle, die Freiflughalle sowie das Deutsche Vogelbauermuseum und natürlich die sensationelle neue Tropenwaldhalle sind die Höhepunkte eines jeden Vogelparkbesuches. Am Nachmittag besuchten wir das älteste Kloster der Heide in Walsrode. Die erste Erwähnung war 986 in einer Schenkungsurkunde durch König Otto III. Die Klostergründung erfolgte durch das Stifterpaar Graf Wale und seiner Gemahlin Odelint vor 986. Das älteste Kloster, der 6 Lüneburger Klöster, wurde nach der Reformation in ein evang. Damenstift umgewandelt. 1482 ist das Kloster total zerstört worden. Heute leben hier 8 alleinstehende evangelische Frauen, Witwen oder Geschiedene, denen die Möglichkeit gegeben wird, ein Leben in christlicher Gemeinschaft mit klösterlicher Tradition zu führen . Sie finden Sicherheit, Geborgenheit und abwechslungsreiche Betätigung. Am Mittwoch war die HEIDE angesagt. Es ging zum Niederhaver Beck. Von dort aus unternahmen wir eine 2 Stunden Kutschfahrt mit Pferd und Wagen durch die HEIDE nach Willsede. Hier besuchten wir das Heidemuseum. Der Gründer des Heimatmuseums war der Lehrer Bernhard Dageförde, der 1907 in Hanstedt ein zum Abbruch stehendes Heidebauernhaus hierher versetzen ließ. Seitdem ist es das Heidemuseum, das jährlich 1000sende Besucher zählt. Die Rückfahrt ging durch die heuer einmalig blühende Heide, so sagte es uns die Kutscherin. Ein herrlicher Anblick für das Auge. Am Nachmittag ging es in die 70 000 Einwohner zählende Stadt Lüneburg. Sehenswert hier die historische Altstadt und der berühmte Wasserturm. Ein Bummel durch die Altstadt war hier Pflicht. Nach dem Abendessen machten wir noch einen kleinen Bummel zum Schimmelreiter-Strandcafe. Die Fahrt am Donnerstag führte uns zuerst zum Steinhuder Meer. Es ist der größte Flachsee Niedersachsens mit 30 km². Die Tiefe beträgt nur 3 Meter. Ende der letzten Eiszeit, vor 10 000 Jahren ist dieser See entstanden. Der 310 km2 große " NATURPARK - STEINHUDER MEER " ist ein Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung. Mit dem Fährschiff kann man die Insel Wilhelmstein erreichen. Der Aufenthalt hier war fast zu kurz.. Weltberühmt ist hier der Steinhuder Räucheraal. Nachmittag ging's in die Herzogstadt Celle. Die historische Altstadt mit seinen Fachwerkhäusern ist einmalig. Die große Orgel in der Stadtkirche von Celle stammt aus dem Jahre 1637, die wir bewundern konnten. Die Kirche wurde am 22.06.1308 zu Ehren Gottes geweiht. Als 3 schiffige, gotische Backsteinkirche wurde sie im 16./17. Jahrhundert wesentlich umgestaltet. 1248 erhält die Herzogstadt Celle die Stadtrechte und ab 1884 war sie kreisfreie Stadt. 1972 begann man mit dem Ausbau der Altstadt und der Fußgängerzone. Auch das Schloss war es wert, es zu besichtigen. So ging ein erlebnisreicher Tag zu Ende. Es ging zurück zu unserem DOMICIL-Hotel. Der Serengeti-Park war am Freitag unser Ziel, der 1974 erstmals eröffnet wurde. Das Safari-Erlebnis Deutschlands und der Mega-Freizeitspass ist auf einem Gelände von 165 Hektar untergebracht. Die Erlebnissafari im Tierland ist 10 Km lang; in einer 60 minütigen Rundfahrt erlebten wir über 1000 exotische Tiere aus aller Welt: Nashörner, Löwen, Tiger, Elefanten, Giraffen usw.. Einige Tiere konnten wir vom Bus aus sogar füttern. Für Kinder gibt es hier auch einen Streichelzoo. Im Freizeitland begeisterten die Schmalspurbahn, Wildwasserbahn, Drachenflug Condor und vieles mehr. Hier könnte man einen ganzen Tag verbringen. An diesem Freitag Abend bekam unsere Reisegruppe Besuch. Unser Herr Pfarrer Joachim Cibura und sein Vorgänger Herr Pfarrer Reinhold Seidl statteten uns einen Besuch ab; die Überraschung war perfekt. Gemeinsam feierten wir nach dem Abendessen Gottesdienst; dabei gedachten wir auch der Hochwasseropfer. Bei der Gabenbereitung spendeten die Teilnehmer 153,-- EURO für die Flutopfer des Seniorenheims Hössgen In Grimma. Dann war "JE - KA - MI " angesagt; das heißt: jeder kann mitmachen. Sketche, Lieder, Gedichte, Vorträge und Spiele reihten sich aneinander. Die Lachmuskeln wurden kräftig strapaziert, bis man sich kurz vor Mitternacht zur Bettruhe begab. Ein toller Tag ging zu Ende. Nach einem genussvollen Frühstück hieß es Abschied nehmen. Wir erlebten eine sehr schöne Woche mit bestem Wetter. Hotel und Restaurant erhielten die Note 1 mit Stern. Ein kleiner Nachgeschmack waren die Getränkepreise. Auf einer Autobahnraststätte in der Nähe von Halle machten wir noch einmal Brotzeit bis wir dann alle glücklich in Schwarzenbach wieder gesund ankamen. Eins waren sich alle Teilnehmer einig:
Es war eine sehr schöne, gelungene Seniorenfreizeit W.F. |
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