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SENIORENCLUB IM SCHWARZWALD Der Seniorenclub "St. Franziskus" startete Mitte September mit 40 Teilnehmern zur Seniorenfreizeit in den Schwarzwald. In Villingen wurde Quartier im Drei-Sterne Hotel "Bosse" bezogen. Am zweiten Tag wurde die Stadt Villingen erkundet und zwei Fremdenführer begleiteten uns bei einem Stadtrundgang. Die Stadt Villingen, welche in diesem Jahr ihr 1000-jähriges Markt-und Münzrecht feiert, konnte sich trotz wechselnder Herrschaften als Grundstruktur das "Zähringer Strassenkreuz" erhalten. An den Strassenenden befinden sich auch heute noch Tortürme aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist das doppeltürmige Liebfrauenmünster, erbaut im Jahre 1271. Im alten Rathaus befindet sich das Museum zur Stadtgeschichte von Villingen. Der "Franziskaner" ist ein ehemaliges Kloster aus dem 13. Jahrhundert, das heute samt Kirche als Museum und Konzerthaus dient. Am Nchmittag ging es zu den Trieburger Wasserfällen. Man kann es gar nicht erwarten, sich dem Naturschauspiel zu nähern, zudem es sich um den "höchsten Wasserfall Deutschlands" handelt., der sich im Kampf mit dem Granitstein einen Weg in die Tiefe von 162 Metern bahnte. Eine Schwarzwaldrundfahrt am dritten Tag begann mit dem Besuch des heilklimatischen Kurorts Titisee. Der gleichnamige See ist ungefähr zwei Kilometer lang, an seiner breitesten Stelle 750 Meter breit erreicht eine Tiefe von 41 Metern. Nach einer Bootsfahrt, die natürlich auch nicht fehlen durfte, bummelten die Teilnehmer noch am See entlang und genossen die herrliche Aussicht und der 1394 Meter hohe Feldberg grüßte uns von der Ferne. Die Weiterfahrt ging über den Schluchsee, der in einer Höhe von 930 Meter als Stausee dient, nach St. Blasien. Hier besichtigten wir das Kloster und die Kirche, doch am imposantesten war der Kuppelbau der zentralen Kirche, der drittgrößten in Europa. Am vierten Tag führte uns die Fahrt nach Colmar in Frankreich. Colmar ist die Hauptstadt des Weines im Elsass und das Unterlinden-Museum ist weltbekannt als Aufbewahrungsort des Isenheimer Altars. Besucht wurde auch das weit über die Umgebung thronente Breisacher Münster St. Stephan, dessen Hochaltar "Marienkrönung" aus dem Jahre 1525 stammt. Von hier aus ging es nach Achkarren / Kaiserstuhl. Bei der Winzergenossenschaft Achkarren nahmen wir an einer Kellereibesichtigung teil und genossen bei einer Weinprobe so manchen lieblichen Tropfen. Der nächste Tag führte uns durch die Ravrnna-Schlucht über St. Märgen nach St. Peter. An diesem Ort, im tiefsten Schwarzwald gelegen, wo die Kirche, das Kloster und die Ortschaft den gleichen Namen tragen, besuchten wir die aus dem Anfang des 18. Jahrhundert erbaute Klosterkirche. Bemerkenswert: im Giebelgeschoss der Fassade stehen z.B. die Heiligen Benedikt, Petrus und Ursula. Danach fuhren wir nach Freiburg, wo uns der erste Weg zum Münster führte. Das Münster "Unser lieben Frau" zu Freiburg im Breisgau ist seit 1827 Bischofskirche (Kathedrale) der Erzdiözese Freiburg. Der herrliche, 116 Meter hohe Hauptturm wurde von 1230 bis 1330 erbaut. Vier Orgelwerke mit zusammen 134 Registern un 10185 Pfeifen erklingen an diesem Ort zum Lobe Gottes. Nach Besichtigung dieser Kunstwerke konnte jeder Teilnehmer die Stadt Freiburg selbst erkunden. Am Nachmittag ging es dann über das Höllental, in dem eine Bahnstation den Namen "Himmelreich" trägt, über Titisee zurück zum Hotel. Nach einem gutem Frühstück am letzten Tag unserer Reise feierten wir mit unserem Pfarrer Reinhold Seidl in der Klosterkirche zu Villingen einen Dankgottesdienst, bevor wir unsere Heimreise nach Schwarzenbach antraten. W. F. |
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