STEFAN ILLEK HIELT VORTRAG BEI SENIORENCLUBS ST. FRANZISKUS

Dem letzten Treffen des Seniorenclubs St. Franziskus ging ein Seniorengottesdienst voraus der von Pfarradministrator Dieter Jung geleitet worden ist. Nach dem Gottesdienst feierten die Seniorinnen und Senioren mit Zwiebelkuchen, Speckfettbroten und Federweißen ihr traditionelles Oktoberfest. Im weiteren Verlaufe des Nachmittages folgte ein Vortrag von Stefan Illek mit dem Thema „Krummau, Perle im Böhmerwald“. Krummau an der Moldau ist eine Stadt in Südböhmen mit ca. 13.200 Einwohnern. Die historische Altstadt wird als Kulturdenkmal auf der Liste des UNESCO-Welterbes geführt. Stefan Illek hat anlässlich einer Fahrt vom Bayerischen Wald über das Österreichische Mühlviertel nach Krummau einen Film verfasst und mit interessanten Hinweisen, die die Betrachter ablesen konnten, versehen. Untermalt wurde der Film zudem mit böhmischer Musik. Die Senioren konnten außerdem viel Interessantes über die Geschichte und die Vertreibung der Deutschen erfahren. Die gemeinsam erlebten Stunden wurden einstimmig von den Gästen als  ein sehr schöner Nachmittag gewertet der mit der allseits beliebten Geburtstagsrunde seinen Ausklang fand.

ERNTEDANKGOTTESDIENST UND KINDERKIRCHE IN ST. FRANZISKUS

Mit einem Festgottesdienst feierten Christen in der St. Franziskuskirche das Erntedankfest, ein farbenfroher und liebevoll gerichteter Erntedankaltar erinnert die Kirchenbesucher an die üppige Vielfalt an Gaben mit denen uns die Natur beschenkt. Von der Zwiebel über Tomaten, Zucchini, Kohlrabi, Kürbis, Getreide, Honig und andere Gaben, alles was die Natur zu bieten hat, fand am Erntedankaltar seinen Platz. Zeitgleich fand im Gemeinderaum der Gemeinde eine Kinderkirche statt bei der sich Kinder ebenfalls mit dem Thema „Erntedank“ unter der Begleitung von Erwachsenen der Gemeinde befassten. Nach einem gemeinsamen „Vater unser“ stellten die Kinder ihren Eltern das Thema der Kinderkirche vor und versicherten den Anwesenden mit einem Lied ihre Dankesbereitschaft. In seiner Predigt wandte sich Pfarrer Dieter Jung an die Anwesenden. Die Predigt des Geistlichen bezog sich auf die Lesung aus Phil 2,1-11 + Mt 21,28-32. „ Liebe Schwestern und Brüder! Mal ehrlich: Dankbarkeit sieht anders aus-aber ich kann es nicht ändern, die Lesung und das Evangelium sind uns vorgegeben, das Erntedankfest auch. So will ich versuchen, was es in den Texten zu ernten gibt. Dankbarkeit sieht so aus: Ich danke dir, dass Du mir bei der Ernte im Weinberg helfen willst – oder nach getaner Arbeit: Ich danke dir, dass Du mir geholfen hast, die Früchte zu ernten – allein hätte ich das nicht geschafft. Aber derartige Reaktionen nennt das Evangelium nicht – es lässt offen, wie der Vater auf das Verhalten seiner Söhne bzw. Kinder reagiert. Gott sei Dank – Erntedank! Viele Früche in den Gärten und auf den Feldern wachsen und reifen nur, wenn Menschen nicht nur Ja sagen, sondern etwas dafür tun, wenn sie säen, gießen, düngen, hacken, jäten. Die Früchte der Solidarität und der Verantwortung füreinander wachsen und reifen nur, wenn Menschen sich nicht verschließen, sondern den Mut haben, einander zu dienen. Gott sei Dank – Erntedank. Amen“… so Predigtauszüge von Dieter Jung.

Fotos:  Norbert Fuchs

Von der Zwiebel über Tomaten, Zucchini, Kohlrabi, Kürbis und anderem Gemüse, alles was die Natur zu bieten hat, fand am Erntedankaltar seinen Platz

Sie versicherten den Anwesenden mit einem Lied ihre Dankesbereitschaft. Die Kinder der Kinderkirche.

HAUSAUFGABENBETREUUNG DER KATH. KITA ST. KLARA; PROJEKT „KÖRPER“

Wir Schulkinder von der Hausaufgabenbetreuung der kath. Kindertagesstätte St. Klara haben uns das Projekt „Körper“ erarbeitet. Wir untersuchten und verglichen unsere Fingerabdrücke. Dabei stellten wir fest, dass jeder Mensch einen unterschiedlichen hat und es verschiedenste Muster gibt. Wir haben uns Knochen und richtige Organe anschauen können, die eine Mama aus der Metzgerei mitbrachte. Eine andere Mama stellte einen Rollstuhl zur Verfügung. Wir fuhren einen Parcour damit und mussten uns wahnsinnig dafür anstrengen.

Unser Abschluss war der Besuch in der Arztpraxis von Frau Doktor Schubert. Sie nahm sich viel Zeit um uns ihre Praxis und ihre ärztlichen Hilfsmittel zu zeigen, Fragen durften dabei nicht fehlen. Als Dankeschön bekam sie ein selbst gebasteltes Skelett aus Nudeln von uns.

FEIERLICHER EINFÜHRUNGSGOTTESDIENST FÜR PFARRER DIETER JUNG

Bis auf den letzten Platz besetzt war die St. Antonius-Kirche in Oberkotzau als Pfarrer Dieter Jung von Dekan Holger Fiedler in einem feierlichen Gottesdienst zum Administrator des Seelsorgebereiches „Dreifaltigkeit“ eingeführt worden ist. Fiedler ging in seinen Begrüßungsworten auch auf den von Jung erlernten Beruf des Brückenbau-Ingenieur  ein und irgendwann muss in Jung der Wunsch gewachsen sein, seine Gottesbeziehung zu vertiefen und auf andere Weise Brücken zu bauen. Brücken zwischen den Menschen, Brücken zwischen Gott und den Menschen.

Der neue Pfarrer Dieter Jung für den Seelsorgebereich Dreifaltigkeit bei seinem  Einführungsgottesdienst am Ambo der St. Antonius – Kirche in Oberkotzau.

An dem Gottesdienst nahmen neben zahlreichen Besuchern der drei Gemeinden Oberkotzau, Rehau und Schwarzenbach an der Saale, die dem Seelsorgebereich Dreifaltigkeit angehören, auch Geistliche aus den ehemaligen Wirkungsgemeinden des Geistlichen al

s auch die Bürgermeister aus Oberkotzau, Rehau, Regnitzlosau und Schwarzenbach an der Saale teil. Sie wünschten dem Geistlichen für dessen Neuanfang alles Gute und sicherten alle ihre Mithilfe für einen guten Start im Seelsorgebereich zu.

Auch der Schwarzenbacher Bürgermeister Hans-Peter Baumann überbrachte beste Wünsche für den Neustart von Dieter Jung.

Mitglieder der drei Kirchenverwaltungen schlossen sich den Glückwünschen an und schenkten dem Geistlichen drei gebackene Schlüssel welche die Schlüsselgewalt über die drei Kirchen symbolisieren sollten. Weiterhin überreichten die drei Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte eine dreiflammige Kerze deren Licht immer an diesen Tag erinnern soll. Die Schwestern der „Kongregation der Schwestern Dienerinnen Jesu in der Eucharistie“ aus Oberkotzau reihten sich ebenfalls in die Gratulationsschlange ein und überbrachten den neuen Pfarrer eine kleine Aufmerksamkeit.  Auch Geistliche der Evangelischen Kirchengemeinden waren anwesend und Pfarrer Dieter Baderschneider von der Oberkotzauer  Kirchengemeinde richtete von allen Evangelischen Mitbrüdern und Schwestern Willkommensgrüße aus. Scherzhaft meinte Baderschneider: „Dieter grüßt Dieter und gemeinsam haben wir nicht nur den gleichen Vornamen sondern auch einen gemeinsamen Mittelpunkt – Jesus Christus“. Als kleine Stärkung brachte er seinen Mitbruder und Namensvetter ein Körbchen voller Brotzeitutensilien mit. „Wascht, Kees und olles wos stark macht, olles schee eigschwaaßt“ gab der Geistliche mundartlich oberfränkisch zu verstehen. In seiner Predigt ging Jung auf seinen Neuanfang ein. „ Etwas Neues bricht an, ein Neuanfang – freudige Erwartung, Hoffnung auf einen guten gelingenden Start, auf einen leichten, ersten Schritt … Hier stehe ich und kann nicht anders: Als Brückenbauer muss ich heute die Schuld eingestehen, dass wir manche Brücken abgebrochen haben –  Brücken zu ihnen. Vergeben sie mir und uns als pastorales Team, bitte. Es war ein Beginn unter erschwerten Bedingungen: Ein Pfarrhaus, das dringend renoviert werden muss und derzeit unbewohnbar ist; ein ausgelagertes Pfarrbüro – erreichbar waren wir in Schwarzenbach in der letzten Woche aufgrund technischer Probleme nur bedingt, aber wir arbeiten dran, wir bauen die Brücken zu ihnen wieder auf und werden auch einiges technisch verbessern. – Haben sie noch etwas Geduld mit uns! Auch mit der neuen Situation – wir haben nach dem Wechsel von unserer Gemeindereferentin weniger hauptamtliches pastorales Personal vor Ort – müssen wir umgehen lernen. Wir suchen nach Wegen, wie eine menschennahe Seelsorge und diese Brücken zwischen Gott und Mensch erhalten bleiben können. –Haben sie etwas Geduld mit uns, wir haben noch keine Lösung! Auf der anderen Seite haben sie mir in den letzten Tagen viele Brücken gebaut: durch ein „Willkommen“, durch ein Lächeln, durch offene Türen, durch gelebte Gastfreundschaft. Vergelt’s Gott und Danke, dass Sie nicht nachtragend sind, dass Sie Geduld mit den Umständen und auch mit mir haben. Hab Geduld mit mir! Vergib mir, dass ich das jetzt nicht leisten kann, was ich eigentlich schuldig bin! Ausgesprochene Bitten  und Eingeständnisse, die keinem leicht fallen – auch mir nicht. Aber noch schwieriger ist es, sie als Gegenüber nicht nur zu hören, sondern zu akzeptieren: Der oder die müsste doch – das geht doch nicht – wo kämen wir denn da hin? Für mich selber nehme ich diese Vergebung gerne an und erwarte diese Zugeständnisse von anderen – selbstverständlich. Aber bin ich selbst bereit sie auch anderen, meinem Mitmenschen zu gewähren und einzuräumen? Denke ich nicht oft: Vergebung von Gott und den Mitmenschen „Ja bitte“ – aber dem Mitmenschen vergeben „Nein danke“? Jeder Mensch macht Fehler und kann schuldig werden – jeder, auch ich. Wie gut tut es da, wenn jemand sagt: Ich verzeihe! Ich gebe dir eine Chance neu anzufangen – und ich nehme dich an mit deinen Ecken und Kanten, mit deinen Fehlern und Schwächen. Ich mag dich um deiner selbst willen; ich mag dich, weil es dich als Mensch gibt. Gott sagt mir dieses Ja zu – in der Taufe: „Du bist mein geliebter Sohn / du bist meine geliebte Tochter, an dir habe ich Gefallen gefunden“(nach Mt 3,17). Gott nimmt alle Schuld von mir und er nimmt mich an, als Mensch, und uns als Christinnen und Christen – und diese Verbundenheit in Christus verbindet uns in der Ökumene, sie verbindet uns im Seelsorgebereich Dreifaltigkeit, sie verbindet Männer und Frauen, Kinder und Jugendliche aus den Pfarreien Rehau, Oberkotzau und Schwarzenbach auf dem gemeinsamen Weg des gelebten Glaubens. Jesus Christus ist dieser Weg der uns eint, die Brücke, die uns zusammenführt; er ist die Wahrheit, die uns frei macht, und das Leben schenkt durch vergebene Liebe (nach Joh 14,6). Als Euer neuer Pfarradministrator, Brückenbauer und Seelsorger will ich diesen Weg des gelebten Glaubens gern mit Euch gehen. Ich kann nur versuchen zwischenmenschliche Brücken zu bauen und auf Jesus Christus, die Brücke zwischen Gott und Mensch, hinzuweisen; Wunder kann ich keine vollbringen – auch ich bin ein Mensch mit Fehlern und Schwächen. Aber wenn wir alle – Sie,  Du , ich – ja wir alle, die Ehren- und Hauptamtlichen im Seelsorgebereich Dreifaltigkeit und im Dekanat Hof, die Haltung der Vergebung leben – nicht einmal, nicht siebenmal, sondern immer wieder neu -, dann wird es ein guter gemeinsamer Weg werden: Dann teilen wir diese gute Erfahrung der Vergebung miteinander – in aller Wertschätzung des Anderen und Nächsten und auch im Bewusstsein um den Wert des Eigenen. Durch Vergebung ist ein mehr an Leben möglich – gutes Zusammenleben, denn: Wer vergibt, dem wird vergeben. In dieser Zuversicht beten wir im Vater unser: Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Es kommt auf uns an, auf jeden einzelnen, auf meinen Willen zur Vergebung. Durch erlebte Vergebung kommt viel in Bewegung: Wir wenden uns einander zu, gehen Schritte aufeinander zu, reichen uns die Hand – und gehen Hand in Hand in die Zukunft: versöhnt, einander stützend und unterstützend. Auf diese gemeinsamen Schritte auf dem Weg der Versöhnung kommt es an – und da bitte ich Sie um ihr Mitgehen. Lasst uns zusammengehen und zusammen gehen, dann werden verhärtete Fronten, Groll, Schuldzuweisungen und Rechthaberei der verschiedenen Kirchen und Pfarreien, Interessensgruppen und Einzelner überwunden; dann öffnen sich neue Wege, dann werden neue Brückenschläge möglich, Begegnung und Dialog, Leben und Glauben in versöhnter Verschiedenheit. Amen.“  So Dieter Jung zu den zahlreichen Gottesdienstbesuchern in der St. Antonius- Kirche von Oberkotzau. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom gemeinsamen Chor der drei Seelsorge – Pfarrgemeinden. Am Ende der Feier waren alle Anwesenden zu einem Austausch mit Dieter Jung, zum gegenseitigen Kennenlernen oder zu einem guten Gespräch mit Freunden im Gemeindesaal von St. Antonius eingeladen.

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BENEFIZ-WEINFEST IN ST. FRANZISKUS

Traditionell findet auch in diesem Jahr das Weinfest des Arbeitskreises „Eine Welt“ der katholischen Pfarrgemeinde St. Franziskus in Schwarzenbach an der Saale statt und zwar am Samstag, den 14. Oktober um 20 Uhr im unteren Gemeinderaum des kath. Pfarrzentrums. Für das leibliche Wohl ist mit guten Wein, Zwiebelkuchen und anderen Spezialitäten gesorgt. Für die musikalische Unterhaltung ist auch in diesem Jahr wieder das „Kornberg-Echo“ zuständig. Der Arbeitskreis „Eine Welt“ will mit dem Erlös des Weinfestes Projekte in Afrika unterstützen. Jeder und Jede, der dabei helfen kann und will, ist herzlich zum Mitfeiern für einen guten Zweck eingeladen.

TREFFEN DES SENIORENCLUBS ST. FRANZISKUS

Nach den Sommerferien startet der Seniorenclub St. Franziskus der gleichnamigen Katholischen Pfarrgemeinde in Schwarzenbach an der Saale am Mittwoch, den 13. September um 14 Uhr mit einem Seniorengottesdienst in der St. Franziskuskirche und anschließend folgt im Gemeinderaum ein medizinischer Vortrag von Frau Dr. Klein-Grünert. Das Thema dieses Vortrages wird sein: „Das Herz – unser wichtigstes Organ“. Viele Menschen haben akute Probleme mit dem Herz und suchen dringend Hilfe bei einem Arzt. Jeder, der sich für dieses Thema interessiert, ist herzlichst in den Gemeinderaum der kath. Pfarrgemeinde in Schwarzenbach an der Saale, Richard-Wagner Straße 2 eingeladen. Der Eintritt ist frei.

VIEL LOB FÜR DEN SCHEIDENDEN PFARRER JOACHIM CIBURA

Mit viel Herzlichkeit verabschiedeten die Schwarzenbacher vor kurzen in einem feierlichen Gottesdienst in der St. Franziskus-Kirche ihren katholischen Pfarrer Joachim Cibura. Er war sechs Jahre lang Dekan der katholischen Kirchengemeinden im Landkreis Hof und 17 Jahre lang Pfarrer. Ab 1. September übernimmt Cibura nach 17 Dienstjahren in der katholischen Pfarrgemeinde St. Franziskus in Schwarzenbach an der Saale in Neunkirchen am Brand im Landkreis Forchheim die Pfarrstelle. Seine bisherige Gemeinde hat ihn vor kurzen in der St. Franziskuskirche in Schwarzenbach an der Saale mit einem Gottesdienst verabschiedet. Die Pfarrgemeinden St. Franziskus/Schwarzenbach an der Saale, die Nachbargemeinden St. Antonius/Oberkotzau als auch St. Josef in Rehau gehörten seit deren Zusammenschluss zum Seelsorgebereich Dreifaltigkeit im Jahr 2006 zum erweiterten Wirkungskreis des Geistlichen. „Was durfte ich hier nicht alles erleben! Wie sehr hat Gott mich in den 17 Jahren beschenkt“, machte der Geistliche in seiner Predigt deutlich. Cibura hat sich bei den Jugendlichen als auch bei den Senioren als einfühlsamer und umsichtiger Seelsorger aber auch als beliebter Ansprechpartner in den drei Kindergärten seiner Pfarrgemeinden einen Namen gemacht. In Bayern wechseln katholische Geistliche in der Regel nach 10, spätestens nach 15 Jahren ihre Dienststelle. Der neue Seelsorgebereich Ciburas umschließt erneut drei Pfarrgemeinden, jedoch nicht in der Diaspora, sondern in einer Gegend  mit katholischer Prägung. „Mir wurden viele engagierte Mitarbeiter in einer wachsenden Umgebung versprochen“ verriet Cibura. Dagegen anzukämpfen „weniger zu werden“- von der Bevölkerungszahl her als auch der Zahl der Katholiken in der Gemeinde – sei die größte Herausforderung der vergangenen Jahre gewesen. „Es war nicht immer leicht, dafür die Energie aufzubringen“, gab der Kirchenmann zu. Um die Finanzierung der anstehenden Sanierung der Kindertagesstätte und des Gemeinderaumes oder für mehr Personalstunden durchzusetzen, dafür habe es auch viel Energie gebraucht. Seinen Erfolg misst der Pfarrer aber auch an den Menschen, mit denen er vieles erleben  und teilen durfte: Das Tolle besteht aus vielen Kleinigkeiten: Wenn man jemandem konkret etwas mitgeben oder sagen konnte.“
„Herr Cibura arbeitete in Vollzeit ohne nähere Stundenangabe oder Begrenzung der Wochenarbeitszeit, auch wenn ihm ein freier Tag pro Woche zugestanden hätte“, führte die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Heidi Hornig aus dem „Arbeitszeugnis“ für ihren Pfarrer an. Weiter bescheinigte Hornig Ciburas ungewöhnliche Methoden für die Verkündigung in Wort und Taz – etwa als Nachtwanderung deklarierte „Nacht – und Nebel- Aktionen“, die immefr in geselliger Wirtshaus- Runde endeten. Seelsorge für die „Zielgruppe im Alter von Null bis 100 plus“ sei ein wesentlicher Bestandteil von Ciburas Tätigkeit gewesen. Bei Pfarrfahrten fand er stets das rechte Gleichgewicht zwischen Gott und dem Weltlichen. Geistliche Impulse und Gottesdienste verband Cibura entlang der Strecke stets mit
Sehenswertem  – auch in bemerkenswerter Kombination“, lobte Heidi Hornig in Erinnerung an einen Gottesdienst am Ufer des Sees Genezareth. Der Korektor der Jean-Paul-Schule in Schwarzenbach an der Saale, Jürgen Schildbach, war der Meinung: „17 Jahre als Pfarrer in Schwarzenbach ist rekordverdächtig.“ Genauso lange war Cibura als Religionslehrer tätig gewesen, um dritten und zuletzt auch die vierten Klassen zur Kommunion zu führen. Die Schüler hätten den Seelsorger wegen seiner unkomplizierten Art sehr gemocht. „So mancher Schüler hat mich genervt, und ich den Schüler vermutlich auch.“ sagte Cibura selbst. Schildbach lobte den Pfarrer als wertvolles Mitglied der Schulgemeinde. Manchmal habe

Cibura die Kollegen jedoch in Panik versetzt, wenn er „kurz vor knapp, aber immer mit der Ruhe“ zum, Unterricht erschienen sei. Auch Daniel Lunk, der evangelische Pfarrer von Schwarzenbach, wusste ähnliches zu berichten: Du hast meistens eine
Ruhe ausgestrahlt, auch wenn du manchmal ganz gut zu tun hattest mit deinen Terminen in der Dreifaltigkeitsgemeinde und sogar, wenn du zehn Minütchen zu spät warst“. Keiner habe je etwas dazu gesagt, außer: „Unser Pfarrer, der ja soooo viel tun hat“ In seinem „kreativen Chaos“ habe Cibura stets den Überblick behalten. „Die Ökumene stand bei dir immedrf recht weit oben. Darum, wie es bei uns in Schwarzenbach gelaufen ist, beneiden uns manch andere Orte“, lobte Lunk weiter. Die vergangenen 17 Jahre stehen für eine einheitlich geschlossene Kirche, auch wenn es immer mal Diskussionen gab“, sagte Hans-Peter Bauman. Derde Bürgermeister der Saalestadt dankte für die gute Kinderfürsorge der katholischen Gemeinde.

Zur Person von Joachim Cibura

Am 22. Mai 1970 wurde Joachim Cibura in Nürnberg geboren und kam als 30- jähriger bisheriger Kaplan aus Forchheim in die Saalestadt und am 10. September 2000 wurde er in St. Franziskus als Pfarrer eingeführt. Von 2010 bis 2016 hatte der katholische Pfarrer zusätzlich das Amt des Dekans inne. Im Herbst 2016 übernahm Cibura die Leitung des
Seelsorgebereichs Dreifaltigkeit. In seine Amtszeit fällt such der Anbau eines Gemeinderaums und der Ausbau des Kindergartens St. Klara zur Kindertagesstätte. „Ich bin nur ein Mensch und habe meine Ecken und Kanten“, erinnerte Cibura bei der offiziellen Verabschiedung an seine eigene Rede zur Einführung im Jahr 2000. Neben allem, was vielleicht versäumt wurde, habe Cibura jedoch versprochen, sein Herz, seine Fähigkeiten und Talente einzusetzen – und das habe er getan.

Was Pfarrer Joachim Cibura zum Abschied in seiner Predigt sagte

„Liebe Schwestern und Brüder, erlauben Sie mir. dass ich heute zurückschaue auf 17 Jahre als Pfarrer von Schwarzenbach. Am 10. September 2000 war meine Einführung hier: Der Papst war damals seit vielen Johannes Paul II., Bundeskanzler war Gerhard Schröder, der Bamberger Erzbischof hieß Karl Braun. Damals lebte noch meine Mutter, wenn sie auch schon schwer krank war. Ich kam als Kaplan von Forchheim her und durfte nun mit und für Sie Pfarrer sein, ich durfte ein bisschen mithelfen beim Wachstum des Reiches Gottes. Ich weiß, dass der eigentliche Sämann Jesus Christus ist, aber er hat mich hier ein wenig mithelfen lassen. Habe ich gute Saat gesät oder vielleicht Unkraut? Ich habe ganz bestimmt nicht alles richtig gemacht und sicher auch so manchen Menschen verletzt. Ich möchte hier an dieser Stelle auch ganz deutlich sagen: Entschuldigung! So vielen blieb ich einen Besuch oder ein Gespräch schuldig. Wie leicht sind Menschen vom Pfarrer enttäuscht, weil er sie nicht begrüßt, sie nicht besucht, sie nicht genügend wertgeschätzt hat. Ich habe damals vor 17 Jahren aber auch versprochen, meine guten Seiten, meine Fähigkeiten, meine Talente, ja mein Herz hier einzusetzen und das habe ich getan. Deshalb fällt es auch nicht so leicht zu gehen, so vieles muss ich nun zurücklassen und vor allem so viele. Natürlich gab es auch für mich Enttäuschungen. Menschen, die mir wehgetan haben. Menschen, denen es nicht um das Reich Gottes, sondern ihren eigenen Vorteil, ihre Interessen ging. Danke allen, mit denen ich auf den Weg sei durfte, danke für alles Tolle und ein gelungenes Miteinander, danke meinen evangelischen Kollegen, es war schön mit euch und euren Vorgängern zusammen zu arbeiten. Danke meinen
Ministranten, den vielen Kindern, denen ich ein bisschen konnte auf ihren Lebensweg, den Jugendlichen, die sich hinterfragen ließen, den Räten, den Sekretärinnen, den Haushälterinnen, den Jungen und den Alten, danke den Senioren. Was durfte ich nicht alles hier erleben, wie sehr hat Gott mich in diesen 17 Jahren beschenkt. Wie toll ist es kleines Menschenkind taufen zu dürfen, so mancher Schüler hat genervt und ich den Schülerf vermutlich auch – und doch haben die Schüler meist schnell gemerkt, dass ich sie eigentlich mag. Danke. Wie schön war es Gottesdienst zu feiern mit vielen, mit ganz wenigen. Ein Dank der kleinen Werktagsgemeinde – ihr seid wichtig. Ihr seid die Statthalter, die echten Volksvertreter. Wir hatten sie immer dabei die vielen anderen, die uns und Gott am Herzen liegen. Wie oft durfte ich Menschen in ihrer Trauer begleiten, ihnen ein klein wenig beistehen. Und wie  oft stand ich selbst als Trauernder da, da ich Abschied nehmen musste von einem Weggefährten und manchem Freund. Ich hoffe, dass Gott und Sie mit manchen meiner Wort etwas anfangen konnten, dass ich dem einen, dem anderen etwas mitgeben konnte von meiner Sehnsucht, Hilfe war als er sie brauchte. Viele Menschen hier haben mein Leben reich gemacht. Gott hat so vieles wachsen lassen. Ihm danke ich vor allem: Gut, dass er immer mit dabei war, auch wenn ich Schweres tu, nicht leichte Entscheidungen fällen musste. Bei meiner Einführung habe ich es als Hoffen formuliert, dass wir einmal sagen können: Er, Gott, hat alles gut gemacht. Ich zumindest sage dies – aus ganzen Herzen. Gott, du hast alles gut gemacht. Danke, dass du mich hier brauchen konntest und dass so manches, so vieles hier weiter wachsen kann.“

Heidi Hornig, Vorsitzende des Pfarrgemeinderates von St. Franziskus, überreichte dem Geistlichen zur Erinnerung an die Schwarzenbacher Pfarrgemeinde aber auch im Hinblick auf die Herzlichkeit die im Umgang zwischen der Gemeinde und dem Pfarrer vorherrschte, ein
Stoffherz und bedankte sich für alles Gute, dass in den 17 Jahren in Schwarzenbach entstanden ist.

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KITA ST. KLARA FEIERTE JUBILÄUM

Vor kurzen feierte die KiTa St. Klara in Schwarzenbach an der Saale ihr 30- jähriges Jubiläum zunächst in der St. Franziskuskirche. Begrüßt wurden die Gäste und die KiTa- Kinder von der Leiterin der KiTa Claudia Rödel. „Wer hat an der Uhr gedreht …“ mit diesem Lied erinnerte Claudia Rödel an die 30 Jahre der Einrichtung und die vielen verschiedenen Abschnitte mit denen das Kind zurechtkommen muss. Kinderkrippe, Kindertagesstätte und als „Schlaubären“ ab in die Grundschule, viele Stationen mit immer neuen Freunden und Bezugspersonen , mit denen das Kind zurechtkommen muss. Und als die Kindergartenkinder mit Dreiräder ihre kleinen Freunde von der Kinderkrippe in den Kindergarten abholten war allen Festbesuchern verständlich, für die Kinder der Kinderkrippe fängt in Kürze ein neuer Abschnitt an. Und auch in der Gruppe „Sonneninsel“ konnte ein Jubiläum gefeiert werden denn die Gruppe besteht seit nunmehr 10 Jahren und ist ebenfalls einem ständigen Wechsel unterzogen. Im Verlaufe der Feier wurden Gabi Becher und Tanja Zur-Zeitler für langjährige Teamzugehörigkeit in St. Klara von Cornelia Sonntag, Geschäftsführerin der kath. Kindergärten im Dekanat Hof, geehrt. Besonders stolz waren einige Kinder, die vor dem Sprung in die Schule sind und von Claudia Rödel eine Urkunde für besondere Verdienste erhielten. Das eine Mädchen kann besonders gut malen, die andere beherrscht Schere und weitere Bastelutensilien mit besonderer Fingerfertigkeit und der eine Junge kann gut bei Meinungsverschiedenheiten besonders gut schlichten und Streithähne erfolgreich trennen. All diese Kinder nahmen stolz ihre Auszeichnung aus der Hand der Kindergartenleiterin entgegen und Pfarrer Joachim Cibura erteilte durch Handauflegen seinen Segen. Auch Pfarrer Cibura bekam vom Kindergarten zu seinem Abschied eine  Aufmerksamkeit zur Erinnerung an seinen Kindergarten St. Klara. Der Weggang von Cibura nach 17  Jahren, in den er bei den Kindern und dem Personal ein gern gesehener Gast war, wurde von allen mit einem gewissen Schwermut begleitet. Nach der Feier in der St. Franziskuskirche waren die Besucher zum Weiterfeiern auf dem Freigelände des Kindergartens eingeladen und auch für das leibliche Wohl der Festgäste, für das fleißige Kindergarteneltern sorgten, war mit Kaffee und Kuchen, Steaks, Bratwürste und einer leckeren Türkischen Pizza bestens gesorgt. Im Verlaufe des Nachmittages nahm Cibura im Beisein von Elternbeirat, Förderverein als auch von Bürgermeister Hans-Peter Baumann die Einweihung des neu angelegten Wasserlaufes und weiterer Spielgeräte vor. Weiterhin wurde allen Sponsoren für das Engagement auf das herzlichste gedankt.

Geschafft: Kindergarten ade, Schule – wir kommen! Sie sagen dem Kindergarten St. Klara ade und freuen sich mächtig auf die Schule: Pfarrer Joachim Cibura und die Kinder vom Kindergarten St. Klara.

Foto: privat

SENIOREN BESUCHEN KLOSTER SPEINSHART

Vor kurzen unternahmen 24 Seniorinnen und Senioren des Seniorenclubs St. Franziskus der gleichnamigen kath. Pfarrgemeinde in Schwarzenbach an der Saale einen Halbtagesausflug zum Kloster Speinshart. Nach der Ankunft nahm die Gruppe an einer Kirchenführung teil und sie erfuhren dass die Kirche erst vor ein paar Jahren restauriert worden ist. Zur Geschichte des Klosters: Im Jahre 1145 stifteten Adelvolk von Reiffenberg, seine Frau Richenza und seine beiden Brüder das Kloster Speinshart und übergaben es den Prämonstratensern. In den folgenden Jahrzehnten entstand eine dreischiffige, romanische Basilika. Der Prämonstratenserorden geht auf Norbert von Xanten zurück und momentan leben dort  8 Patres die in der Seelsorge tätig sind. Anschließend traf man sich zum Kaffeetrinken im Kloster-Gasthof und danach nahm die Reisegruppe aus Schwarzenbach an einer Führung durch das Klosterdorf teil in dem noch 80 Personen wohnen. Bei der Heimreise waren alle der Meinung: Man erlebte einen sehr interessanten und informativen Ausflug und auch das Gesellige wurde nicht vernachlässigt.

Am Torbogen von Kloster Speinshart entstand dieses Erinnerungsfoto der Reisegruppe aus Schwarzenbach an der Saale.

Foto: privat

Am Mittwoch, den 12. Juli 2017 unternimmt der Seniorenclub St. Franziskus eine Halbtagesfahrt nach Speinshart mit Besuch des dortigen Klosters. Als Baudenkmal von europäischem Rang zählt das Klosterdorf Speinshart in der nördlichen Oberpfalz zu den schönsten Dörfern Süddeutschlands. Speinshart liegt in einer Niederung zu Füßen des Rauhen Kulm, etwa 30 km nordwestlich der Stadt Weiden. Unverkennbar ist das 330 Einwohner zählende Dorf eng mit dem 1145 durch Adelvolk von Reiffenberg gegründeten Prämonstratenserkloster verbunden.

Wer mitfahren möchte soll sich mit dem kath. Pfarrbüro in Schwarzenbach an der Saale (Tel. 09284/327) in Verbindung setzen oder sich in die Teilnehmerliste im Foyer der Kirche einschreiben.

PFARRFEST DER KATHOLISCHEN PFARRGEMEINDE SANKT FRANZISKUS UND 30. JUBILÄUM DER KINDERTAGESSTÄTTE ST. KLARA

„Pfarrfest der Katholischen Pfarrgemeinde Sankt Franziskus – Ein Fest für Alle“, unter diesem Motto steht auch in diesem Jahr das weit über die Grenzen von Schwarzenbach bekannte und beliebte Pfarrfest der kath. Pfarrgemeinde Sankt Franziskus in Schwarzenbach an der Saale vom Freitag bis Sonntag den 21. bis 23. Juli 2017. Bereits am Freitagabend, den 21. Juli sind alle Jugendliche zu einer Jugenddisco in den Jugendraum der St. Franziskus Kirche eingeladen. Die Kids von der 1. bis zur 4. Klasse können von 18 bis 20 Uhr zu heißer Discomusik ab rocken und fetzige Discoklänge laden die Jugendlichen ab der fünften Klasse von 20 bis 22 Uhr zum Feiern ein.

Am Samstag, dem 22. Juli ab 14 Uhr findet die Jubiläumsfeier anlässlich des 30- jährigen Bestehens der Kindertagesstätte St. Klara statt und um 19 Uhr sind alle Anwesenden zu den „Abendminuten“ mit anschließendem Segen durch Pfarrer Joachim Cibura auf dem Gelände der KiTa St. Klara eingeladen. Zum anschließenden  geselligen Beisammensein bei Käse, Wärschtla, Wein und Bier steuert die Gruppe „Sammy and The Old Boys“ wie bereits in den Vorjahren mit ihrer ansprechenden Musik das Ihrige bei.

Seine Fortsetzung wird das Pfarrfest am Sonntag, den 23. Juli um 13 Uhr mit einem Festgottesdienst in der St. Franziskuskirche mit Verabschiedung von Pfarrer Joachim Cibura finden. Pfarrer Joachim Cibura verlässt nach 17 Jahren die Pfarrstelle St. Franziskus in Schwarzenbach an der Saale.  Nach dem Festgottesdienst feiert die Gemeinde auf dem benachbarten Gelände der KiTa St. Klara ihr Pfarrfest,  bei Kaffee, Kuchen, Steaks u.v.m, sowie musikalischer Untermalung ab 15.30 Uhr durch die Haislamusikanten. Gleichzeitig findet ein interessantes Programm für Kinder statt.  In diesem Jahr gibt es auch ein Punktesammel-Gewinnspiel. Der Verkauf dieser Lose  beginnt bereits am Samstagabend. Das Ende des Festes ist gegen 20 Uhr anberaumt.

Herzliche Einladung zu diesem Pfarrfest, das bei jedem Wetter stattfinden wird, ergeht an alle Bewohner von Schwarzenbach und Umgebung und an alle Freunde der Pfarrgemeinde aus Nah und Fern. Also, auf gehst zum Pfarrfest der kath. Pfarrgemeinde Sankt Franziskus in Schwarzenbach an der Saale,  denn „Das Pfarrfest der Katholischen Pfarrgemeinde Sankt Franziskus – Ein Fest für Alle“.